Don’t do it! Kleine Liefehacks widerlegt

Wir arbeiten alleine und manchmal gewöhnen wir uns Dinge an, die auf den ersten Blick richtig und praktisch erscheinen. Da niemand bemerkt, was wir machen, kann uns auch niemand berichtigen.
Mir sind in letzter Zeit zwei gefährliche Sachen begegnet, die man lieber lassen sollte, wenn einem seine Gesundheit am Herzen liegt.
Ich bin naturwissenschaftlich recht gut ausgebildet und kenne mich in dieser Richtung etwas besser aus, als andere, deswegen eine kurze Erklärung:

1. Frischhaltefolie eignet sich nicht als Lecktuch

Frischhaltefolie erscheint auf den ersten Blick superpraktisch: billig, in großen Mengen einfach zu kaufen, man hat sie meistens sogar zuhause und nach Latex schmeckt sie auch nicht. Warum sollte man sie nicht einfach auch als dental dam nehmen können?
Ganz einfach – so undurchlässig wie die Folie erscheint, ist sie nicht. Frischhaltefolie hat ganz viele kleine Löcher, um einen Gasaustausch zu gewährleisten. Und diese Löcher sind groß genug um alles an Bakterien, Viren und Krankheitserregern durchzulassen, vor denen wir uns schützen wollen.
Also beim nächsten mal wieder die ordentlichen Lecktücher zwischen die Beine!

2. Latexkondome vertragen sich nicht mit Massageöl

Latex und Öl ist so überhaupt keine gute Kombination, kann man in jedem Chemiebuch nachlesen. Öl zerstört Latex, lässt es durchlässig werden und führt dazu, dass Kondome sehr leicht reissen. Bei der nächsten Massage also einfach nach Latexfreien Kondomen greifen und du bist auf der sicheren Seite.

Habt ihr noch andere Dinge beobachtet, die gefährlich werden oder habt ihr Fragen, ob man Alltagsutensilien im Bett benutzen kann? Immer her damit!

Liebe Grüße
Alice

 

 

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Das neue ProstSchG

Seit dem 1. Januar 2018 ist es für alle in Kraft, das neue Prostituiertenschutzgesetz.

Ich möchte mich hier nicht darüber auslassen und halte mich mit meiner Meinung über das Gesetz zurück. Da alles auch etwas kompliziert ist und ich lieber keine falschen Tipps geben möchte, empfehle ich dir, dich einfach auf dieser Website zu informieren:

https://www.prostituiertenschutzgesetz.info/

Long story short: Es ist nicht mehr möglich, unregistriert als Escort zu arbeiten, du musst zudem eine Gesundheitsberatung machen, um dann deinen Ausweis zu bekommen.

Solltest du bei einer Agentur beginnen wollen, die dir erklärt, dass du als Escort damit nichts zu tun hast – das ist Quatsch. Diese Agenturen beraten dich nicht richtig und ich würde dir wirklich raten zu überlegen, ob du dort arbeiten möchtest.
Als Escort bist du Prostituierte und somit musst du dich anmelden.

Wenn du Fragen hast, kannst du mir gerne schreiben, wenn ich die Antwort nicht kenne, kenne ich aber zumindest Menschen, die sich damit besser auskennen 🙂

Wie können mich die Bucher überhaupt im Internet finden?

Ich habe heute meinen Selbspromotion-Recherchetag und die Grundgedanken, würde ich gerne hier mit dir teilen.

Als Indie hat man es gar nicht so leicht, wenn es um Werbung geht.
Ohne eigene Website macht man es sich noch dreimal so schwer!

Ich würde jeder, die mich fragt, empfehlen, sich direkt zum Start eine Domain mit einem guten Namen zu registrieren und schnell eine eigene Website an den Start zu bekommen. Die muss nicht aufwändig sein, nicht teuer und nicht die ausgefeilteste – aber du muss ohne Probleme erreichbar sein. Eine eigene Website schafft Vetrauen, dass du nicht irgendwer bist, dass du echt bist und dass dir wichtig ist, was du tust. Du bist ohne Agentur oder Portal erreichbar und deine Kunden schreiben mit DIR.
Ohne Website wird es auch für zufällige Kunden schwer bis unmöglich, dich zu finden.

Praktisch ist, wenn du ein bisschen Lust auf Websitebastelei hast und dich mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigen möchtest, dann kannst du dir eine supergute Seite fast ohne Kosten basteln! (Wie zum Beispiel meine hier: http://www.alice-escort.de).
Ziemlich einfach und sogar kostenlos geht das über WordPress.
Wenn du da keinerlei Talent und Interesse dran hast, was nicht schlimm ist, gibt es auch genug Menschen, bei denen du eine Seite in Auftrag geben kannst. Achte aber darauf, dass diese Erfahrungen mit Escortseiten haben! (Ich kann dir ein paar empfehlen).

Jetzt kannst du weitermachen und deinen Link unters Volk bringen!
Google nach Escort-Foren, melde dich an, lies und schreib mit und lade deine Bilder in die Galerie – so können dich die Kunden sehen, ohne dezidiert nach dir zu suchen. Welche Seiten passen, musst du mal rausfinden. In meiner Sparte sind das MC-Escort und escort-dates.com.
Kaufmich.com lohnt sich für mich gar nicht, da ich viiiiel zu teuer bin 😀 Und seitdem man als normales Mitglied auch nicht mehr seine Website verlinken darf, ist es ziemlich uninteressant geworden. Noch vor ein paar Jahren habe ich doch einige tolle Jobs darüber an Land gezogen. Für andere kann sich das aber durchaus noch sehr lohnen. Probier es einfach mal aus, als normales Mitglied musst du auch nichts zahlen.

Da du es schwer hast, auf Google die großen Agenturen zu schlagen, solltest du dich so noch etwas verbreitern – auf Twitter sind viele Escorts und auch viele Bucher – eine echt lebendige Community! Instagram ist schwierig, wegen strengerer Vorschriften, macht aber Spass. Wer also noch einen Zeitvertreib sucht, kann das in Erwägung ziehen. Aber Vorsicht: ich rate dir das nicht über dein Privathandy zu machen, mein Profil wurde plötzlich einigen meiner Freunde vorgeschlagen (Gott sei Dank wissen alle von meinem Job!!!)

Zwiegespalten bin ich bei den ganzen Werbeportalen – ich kriege superwenig Reaktion auf die unzähligen Websites, auf denen ich kostenlose Werbung schalte. Praktisch sind die, um ein paar Links auf die Seite zu bekommen, aber viel springt nicht ab. Kann man machen, man sollte sich die Seiten aber genauer angucken, ob die vom Stil zu einem passen.

Wenn du schon ein paar Jobs hattest oder Geld übrig, dann würde ich dir definitiv empfehlen, auch mal für Werbung zu zahlen. Banner – besonders mit öfter mal wechselnden Fotos, sind extrem gewinnbringend! (Natürlich nur auf guten Seiten, aber das ist ja logisch 😉 )

Hab ich euch schon von meinem Blog vorgeschwärmt? Definitiv die allerbeste Entscheidung meiner Karriere nach meiner Website!
Kostet nix, auss etwas Zeit und Leidenschaft, und hat mir schon wirklich viele Dates gebracht. Viele Bucher beziehen sich auf den Blog oder sogar bestimmte Beiträge, die Ihnen gefallen haben. Sie können dich schonmal kennen lernen und sich einen Eindruck machen, was du für ein Mensch bist. Als ich noch mehr Zeit hatte, habe ich richtig dafür gebrannt, neue Artikel zu schreiben – das hat sich auch in meiner Dateanzahl wiedergespiegelt. Umgekehrt sind auch meine Aufträge zurückgegangen, als ich mich immer mehr aus dem aktiven Blogging und der allgemeinen Onlinepräsenz zurückgezogen habe.
Ich bin gespannt, ob ich die entwicklung rückgängig machen kann, gerade bin ich ja wieder viel angefixter!

Ich hoffe, du konntest einen kleinen Einblick über die Möglichkeiten kriegen, hast du noch Fragen?
Ich überlege gerade, wenn es interessiert, auch etwas mehr über die Websiteerstellung zu schreiben. Anyone interested?

Und ihr schon aktiven Escorts – mit welchen Seiten habt ihr die besten Erfahrungen gemacht?

Viele Grüße

Alice

PS: Meine Recherche hab ich heute, mit unterschiedlichem Erfolg, in meinem Blog, auf Twitter und im MC-Forum gepostet.

Sex sells – be naughty

Sind wir mal ehrlich, im Escort geht’s um Sex.
Man wird gebucht, damit am Ende niemand mehr was anhat, (Heels und Strapse ausgenommen), man stöhnt und im best case mindestens ein Orgasmus zu verzeichnen ist.

Was muss ich nun mitbringen, um meinen Kunden glücklich zu machen?

Das Gemeine an Escortdates ist, man kann sich sehr schlecht abgucken, wie es andere Mädels machen.
Man wird beim ersten Date, egal wie gut man sich informiert hat und gebrieft wurde, ganz allein auf seinen Kunden losgelassen. Niemand steht dabei, der einen an die Hand nimmt, Ideen zuwirft oder korrigiert.
Woher weiß ich also, welche Waffen ich im Kampf nutzen soll?

Ersteinmal solltest du als Escort nicht ganz unbedarft sein, was sexuelle Dinge betrifft.
Deine Aufgabe ist es meist, dem Mann zu geben, was er woanders nicht bekommt (ganz ehrlich – ich bin immernoch völlig naiv-überrascht, wieviele Männer von ihren Ehefrauen keine Blowjobs bekommen. Gut für uns, aber sollte das irgendwann mal auffliegen, sind wir alle arbeitlos 😉 ).
Du solltest nicht nur gut blasen können, sondern das auch ausdauernd und gerne machen. Das ist oft schon die halbe Miete.
Sex ist natürlich klar, aber denk da auch mal out of the bed: in einem Hotelzimmer stehen viele Möbel, die ausprobiert gehören!
Ich liebe zum Beispiel die Aussicht aus der 24. Etage im Eurotheum in Frankfurt – die Hände an die Fensterscheiben gestützt und der Mann hinter mir geniesst auch (…natürlich NUUUUR den schönen Blick aus dem Fenster!)
Sei offen für Spielzeug, Dessous, die ausgefallen und kinky sind und spring über deinen eigenen Schatten – Überraschungen sind echt gern gesehen, glaub mir!
Im Date solltest du proaktiv sein, hinlegen und den Mann machen lassen ist ziemlicher Mist.

Wichtig ist, dass du dir überlegst, was du anbieten möchtest und was nicht. Das kannst du gut in einer „Serviceliste“ zusammenfassen. Wenn du in einer Agentur beginnst, wirst du am Anfang auch gefragt, was deine Tabus sind und was du machst.
Ich habe diese nicht auf meiner Website aufgelistet, manche machen das (zumindest teilweise), schon.
Du solltest dich nicht überwinden müssen, Dinge zu tun, die du nicht magst, nur weil du denkst oder dir gesagt wird, dass du damit mehr Kunden bekommst. Wenn du dich unwohl fühlst, lass es bleiben!

Eine Sache, die alle guten Escorts eint: Sie haben unglaublichen Spass an Sex und an Verführung!

Liebe Grüße
Alice

Die beiden Bücher, die mir am meisten weitergeholfen haben, was Grundlagenwissen betrifft:
Blas mich von Stephan Niederwieser und Wild Thing von Paul Joannides (wobei letzteres sehr dick ist und nicht immer interessant. Die Technikecke ist aber unschlagbar!) Der ganzen Kram von der perfekten Liebhaberin u.ä. ist nix, alles was da drin steht, solltest du von selber drauf kommen. Kreativität ist wichtig als Escort, besonders wenn man Bucher öfter trifft.

 

Bin ich zu hässlich oder zu dick um als Escort zu arbeiten?

Ich habe mit Anfang 20 begonnen als Escort zu arbeiten – mit dem Gedanken habe ich bestimmt schon einige Jahre länger gespielt.
Abgehalten hatten mich jedoch die hochglanzpolierten, gephotoshopten Bilder diverser Escortagenturen im Internet. Ich habe mich schlicht und ergreifend nicht schön genug gefühlt. Ich war nie das Mädchen, was mit seinem Aussehen den Männern reihenweise den Kopf verdreht hat, ich würde mich eher als „recht hübsch, aber vom Aussehen nicht einzigartig“ beschreiben. Das ist aber nicht tragisch, habe ich dazu ja noch meine anderen Wesenszüge, die meine Mitmenschen dann faszinierend an mir finden 😀
Als ich dann meine ersten Schritte im Escort gegangen bin und auch andere Escorts kennen gelernt habe wurde mir ganz schnell klar, dass alle nur mit Wasser kochen. JA, natürlich gibt es die Modelgazellen, die einen umhauen, wenn man sie nur sieht, aber die meisten Escorts sind tatsächlich ganz normale Frauen. Oft natürlich schon ein bisschen schöner, als der Durschschnitt, den viele unserer Kunden zuhause haben (dafür kriegen wir ja zum Teil auch unser Geld 😉 ), aber selten wirkliche Covergirls. Nicht nur einmal war ich auch ehrlich enttäuscht, wenn ich eins meiner Traumescorts im wahren Leben gesehen habe.

Natürlich sollte man ein realistisches Bild seines Aussehens haben. Der erste Eindruck in diesem Business geht über das Aussehen, über die Fotos im Internet, erst wenn dem Kunden dein erstes Foto gefällt, wird er sich um den Rest der Seite kümmern. Wer auf den Gedanken kommt, sein Aussehen mit Photoshop zu sehr zu seinen Gunsten zu verändern, wird ganz schnell merken, dass das eine ziemlich dumme Idee ist.
Du würdest dich auch nicht freuen, wenn du dir ein Paar Louboutins bestellst und der Postbote dann Deichmann-Heels vorbeibringt (umgekehrt könnte man schon wieder drüber diskutieren… du siehst, worauf ich hinauswill).
Ob du mit deinem Aussehen als Escort geeignet bist, kann ich jetzt aus dem Blauen heraus nicht sagen. Findest du dich ehrlich hübsch, auch nach äusseren Ansichten und nicht nur, weil deine Mama dir sagt, dass du ein wirklich hübsches Mädchen bist, dann kannst du es probieren. Sei dir im Klaren, dass es kein Zuckerschlecken ist, wenn dein Selbstbild zu sehr von der wirklichen Erscheinung abweicht.
Aber im Grunde genommen ist die Formel „Hübsches Gesicht + guter Körper + gepflegtes Äusseres = Escorttauglich“ schon nicht ganz falsch, wenn wir nur das Äussere betrachten.

Wo wir gerade beim Thema „Körper“ sind….
Ich selber war nie dick sondern immer schlank bis mittelgehtso (das ist der aktuelle Stand. Gott verdamme die Champagnertrüffel! Ich hab einfach keine Disziplin…), habe mir deswegen auch nie große Gedanken gemacht, ob ich für den Job zuviel wiege. Die meisten meiner Kolleginnen sind tatsächlich dünner als ich, die meisten auch durchtrainierter (Ladies, ich gehe gerade zum Angriff über, nehmt euch in Acht!), schlanke Frauen werden im Durschnitt häufiger gesucht.
Wer also mehr als ein bisschen pummelig ist, sollte sich seinen Berufswunsch vielleicht nochmal durch den Kopf gehen lassen.
Es findet sich zwar auch im Escort für jeden Topf ein Deckel, für jede Figur einen Liebhaber, aber wer nicht nur eine Nische bedienen will, muss einiges bieten oder sehr große Stärken auf anderen Gebieten haben. Es ist auf jeden Fall kräftezehrender als Rubensescort als ein FeldWaldWiesenHungerhaken. Das Internet mit seinen Freierforen kann gemein sein oder dich einfach ignorieren und nicht buchen.
Das hört sich jetzt alles sehr hart an, aber Escort und Paysex ist kein Kindergarten. Wer seine Stärken und Schwächen im Aussehen, Wesen, Verhalten kennt und realistisch darstellt kann aber großen Erfolg haben. Ich kenne mehrere Rubensladies, die umwerfend erfolgreich sind. Nicht trotz, sondern auch oft wegen ihrer Figur. Aber im High Class Escort sind auch diese seltener unterwegs.

Zum Ende kann ich sagen, dass ich froh bin, mich einfach bei diversen Agenturen beworben zu haben und als Escort durchgestartet bin – im Nachhinein weiß ich: Ich kann mit meinem Aussehen als Escort arbeiten, hätte ich mich nicht beworben, hätte ich immer gegelaubt, dass Escorts alle aussehen wie Playboy Bunnies.

Muss ich als Escort mit meinen Kunden Sex haben?

Erstmal kurz und bündig: Ja.

Viele escortinteressierte Frauen haben die Vorstellung, dass sie ohne viel Aufwand von gut situierten Herren in die tollsten Restaurants eingeladen werden, ein bisschen Konversation betreiben, flirten und danach mit einem gut gefüllten Umschlag von dannen ziehen.

Dream is over, das passiert nicht!

Ja, natürlich gibt es die reinen „Managerbegleitungen“ ohne Sex, ohne Erotik. Aber in diesem Bereich liegen die Honorare weit unter dem, was man als Escort mit Erotik verdient und generell wird man seltener gebucht.
Auch als Escort ist es möglich, reine Dinnerdates anzubieten. Ich habe dafür auch einen seperaten Tarif auf meiner Website, aber ganz ehrlich: oft wird dieser nicht angefragt.

Solltest du nun Escort werden wollen, überlege, ob es ok für dich ist, auch einen erotischen Teil mit anzubieten. Wenn du da nicht aus vollem Herzen „JA“ zu sagst, bist du falsch in dem Job.

Männer, die Escorts buchen, suchen eine angenehme Begleitung, mit der sie einen wunderbaren Abend verbrigen und wo sie sicher sein können, dass es am Ende in Sex mündet.
Meist sind es vollbeschäftigte Geschäftsleute, die nicht immer den Aufwand betreiben wollen, eine Frau einen Abend zu umgarnen und dann „Glück“ haben müssen, dass man zusammen ins Bett geht. Sie gönnen sich lieber ein Escort, wo klar ist, was gewünscht und geboten wird. Die Fronten sind von Anfang an geklärt und so stürzt man sich zu zweit in ein tolles Abenteuer.

Viele Aussenstehende unterschätzen den Job eines Escorts. Es ist harte Arbeit!
Man muss einen starken Dienstleistungswillen haben, sich selber zurücknehmen und darauf fokussiert sein, dem Mann einen unvergesslichen Abend zu bereiten.
Wenn man das kann und dabei Spass hat, ist man auf dem besten Weg ein hervorragendes Escort zu werden.

Ein anderes Thema ist es, wenn man mit einem speziellen Kunden keinen Sex haben möchte, dort zwingt dich niemand, das gegen deinen Willen durchzuziehen.
Wenn dir ein Herr nicht gefällt, weil er ungepflegt, unfreundlich, aggressiv ist, solltest du das Date direkt zu Beginn abbrechen und dich nicht wegen des Geldes oder weil es dir unangenehm, die Wahrheit zu sagen, zwingen, mit ihm zu schlafen.

Escort erfordert Kraft und Selbstbewusstsein – auch um seine eigene Psyche rein zu halten und sich nicht zu Dingen zu zwingen, die man nicht möchte!

Wie finde ich die richtige Agentur?

Die Frage kommt bei Anfängerinnen sehr häufig: „Welche Agentur ist empfehlenswert, seriös und erfolgreich?“. Darauf gibt es niemals eine eindeutige Antwort. Für jedes Escort funktionieren andere Agenturen, man muss ein bisschen Fingerspitzengefühl entwickeln, um sich eine gute Agentur rauszupicken. Und manchmal stellt man erst hinterher fest, dass man leider Pech hatte und die Agentur doch nicht so gut ist, wie man erst dachte.

Am Anfang sollte man sich immer erstmal überlegen, wie man selber arbeiten möchte und ein bisschen im Internet recherchieren, welche Agenturen es überhaupt gibt. Dazu einfach mal Google anwerfen, schauen was sich dort tummelt, in einschlägigen Foren checken, welche Agenturen dort gut abschneiden, recherchieren und gucken, wo man selber reinpassen könnte.
Ein gesundes Selbstbild hilft da weiter. Man sollte sich, sein Können und seinen Körper realistisch einschätzen, damit man nicht nur Absagen einsammelt.

Mir ist es wichtig, dass eine Agentur eine gute Website hat, dass man Lust bekommt, sich mit den Mädels dort zu teffen. Die Fotos sollen stilvoll und nicht zu bearbeitet sein. Bei Google sollte man nicht zu lange suchen müssen, denn wenn du die Agentur nicht findest, werden es die Kunden auch nicht.
Ich schaue auf das Preisniveau und ob ich körperlich zu den anderen passe. Als Extrembeispiel: Ein Rubensescort würde in einer Agentur, die sich auf große, schlanke Models spezialisiert hat, sicher nicht gelistet werden.
Die Größe der Agentur ist auch wichtig, bin ich nur eine von hundert? Oder ist es eine gute Mischung, nicht zuviel, nicht zu wenig?
Vorsichtig sollte man sein, wenn man sich bewirbt und nicht persönlich vorstellen muss. Bilder hinschicken, ein paar Angeben machen und das war’s ist jetzt kein sehr vertrauensvolles Zeichen, Wie sollen die Kunden gut beraten werden, wenn dich die Agenturleitung nie gesehen hat und sich nur auf ein paar willkürliche Stichpunkte verlässt?
Gute Agenturen wissen, dass Erfolg nur durch zufriedene Kunden UND Escorts zu erlangen ist und werden schauen, dass sie die besten Dates vermitteln

Wenn du eine Auswahl getroffen hast, kontaktiere mal die Agentur. Stell Fragen, wie das Covering behandelt wird (Ist die Agentur während des ganzen Dates zu erreichen? Was passiert im Ernstall?), wieviel Provision verlangt und wofür die eingesetzt wird. Wie werden die Dates verteilt und was wird von dir verlangt? Wie schaut es mit Fotos aus?
Viele wichtige Stichpunkte findest du auch im Mustervertrag hier im Blog.

Geh nach deinem Bauchgefühl und sei nicht zu naiv. Sollten dir utopische Dinge versprochen werden, sei dir klar: Wenn es sich zu schön anhört, um wahr zu sein, ist es das meistens auch.

Schwierig finde ich, wenn die Agentur von dir verlangt, ihren eigenen Fahrer zu benutzen, der dann auch noch einen Teil des Honorars bekommt, oder wenn Serviceleistungen extra abgerechnet werden. Das hat mit dem Escort, wie ich es verstehe, wenig zu tun. Ein Fahrer, der vor dem Hotel auf dich wartet, freut die wenigsten Kunden, das hat doch immer das kleine Geschmäckle des Milieus. Ein gutes Covering mit einer guten Datevorbereitung braucht keinen Aufpasser vor der Tür.
Genauso würde ich niemals für eine Agentur arbeiten, die von mir verlangt, Services anzubieten, die ich nicht anbieten will. Ein drängen z.B. auf Analverkehr, weil du dann mehr Jobs bekommst, ist nicht in Ordnung, wenn du das nicht anbieten möchtest.
Was man von Agenturen hält, deren Mädels 24h auf Abruf verfügbar sind, kann man sich ja denken, ich würde da nicht für arbeiten wollen. Ganz davon abgesehen, dass die wenigsten Agenturen mit diesem Geschäftsmodell im besseren Preissegment unterwegs sind und in dem wollen wir dann doch alle lieber arbeiten 😉

Behalte immer im Hinterkopf, dass du die Agentur beauftragst, dir Jobs zu besorgen. Du bist nicht die Angestellte der Agentur, eher umgekehrt.

Für eine gute Zusammenarbeit ist es natürlich wichtig, dass auch du zuverlässig bist. Pünktlichkeit, ein gepflegtes Auftreten und Loyalität sollten selbstverständlich sein. Man muss sich auf dich und deine Zusagen verlassen können, sonst hat keine Agentur mehr Lust, dich zu vermitteln. Trotzdem finde ich Strafzahlungen, die sich manche Agenturleiterinnen für diverse „Vergehen“ ausdenken, für unangemessen.

Mit dieser kleinen Zusammenfassung sollte die Agentursuche schon ein wenig leichter fallen. Falls ich Aspekte übersehen habe, freue ich mich auf Eure Kommentare!
Ich überlege gerade, ob eine kleine Liste mit Agenturen, die mir oder meinen Kolleginnen persönlich für eine gute Zusammenarbeit bekannt sind, Sinn macht. Wie seht Ihr das?

Einen wunderschönen Restsonntag wünsche ich euch!
Alice